Medizinisches Cannabis bei Multipler Sklerose – Wirkung, Studien und Therapieoptionen

Illustration einer Person mit besorgtem Gesichtsausdruck und schmerzender Hand

Aktualisiert am: 11.03.2026

Key facts

  • Medizinisches Cannabis kann MS-bedingte Spastik lindern, insbesondere wenn klassische Medikamente nicht ausreichend wirken.
  • Das Cannabisarzneimittel Nabiximols (THC:CBD 1:1) ist in vielen Ländern speziell zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Spastik bei Multipler Sklerose zugelassen.
  • Cannabinoide wirken über das Endocannabinoid-System, das Muskelspannung, Schmerzempfinden, Entzündungsprozesse und Schlaf reguliert.
  • Medizinisches Cannabis wird bei Multipler Sklerose symptomatisch eingesetzt, ersetzt jedoch keine krankheitsmodifizierende Therapie. Studien zeigen, dass Cannabis MS-bedingte Symptome wie Muskelkrämpfe, neuropathische Schmerzen und Schlafstörungen verbessern kann.

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Viele Betroffene leiden unter Symptomen wie Muskelspastik, Schmerzen, Schlafstörungen oder Fatigue. Während klassische Therapien vor allem auf die Kontrolle der Krankheitsaktivität abzielen, konzentriert sich die symptomatische Behandlung darauf, die Lebensqualität zu verbessern. Für MS-Patient:innen kann die Auswahl geeigneter Therapien entscheidend zur Linderung der Beschwerden beitragen.

In diesem Zusammenhang rückt medizinisches Cannabis bei Multipler Sklerose zunehmend in den Fokus der Forschung und klinischen Praxis. Die medizinische Grundlage für den Einsatz von Cannabis bei MS basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Wirkung der Inhaltsstoffe auf das zentrale Nervensystem. Besonders bei MS-bedingter Spastik zeigen Studien, dass Cannabinoide Beschwerden lindern können. Voraussetzung für die Therapie mit medizinischem Cannabis ist eine ärztliche Diagnose, die den Einsatz als Medizin rechtfertigt.


Was ist Multiple Sklerose?

Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die schützende Myelinschicht der Nerven im Gehirn und Rückenmark angreift. Die Diagnose von MS wird anhand spezifischer Symptome und Untersuchungen gestellt. Dadurch werden Nervenimpulse gestört oder verlangsamt.

Typische Symptome sind unter anderem:

Die Medizin bietet verschiedene Ansätze zur Behandlung von MS, um Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Der Verlauf der Erkrankung ist individuell sehr unterschiedlich. Viele Therapien zielen darauf ab, Schübe zu reduzieren oder das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Zusätzlich ist die symptomatische Behandlung ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Einige ergänzende Therapien basieren auf pflanzlichen Substanzen wie Cannabis, das aus der Cannabispflanze gewonnen wird und bei bestimmten Symptomen unterstützend eingesetzt werden kann.


Wie kann medizinisches Cannabis bei MS helfen?

Medizinischer Cannabis bietet eine zusätzliche Möglichkeit, belastende Symptome wie Schmerzen, Spastik und Erschöpfung gezielt zu behandeln. Doch wie funktioniert das eigentlich? Die Cannabispflanze enthält eine Vielzahl von Wirkstoffen, sogenannte Cannabinoide, die auf das körpereigene Endocannabinoid-System wirken. Besonders die beiden Hauptsubstanzen THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) sind für ihre therapeutischen Effekte bekannt – und das aus gutem Grund! Sie binden an spezielle Cannabinoid-Rezeptoren im Nervensystem und können so die Signalübertragung beeinflussen, was sich positiv auf die MS-Symptomatik auswirken kann. Kurz gesagt: Medizinische Cannabisprodukte umfassen unter anderem Cannabisblüten, standardisierte Extrakte und Fertigarzneimittel wie Sativex, die gezielt zur Linderung von Spastik, Schmerzen und anderen MS-bedingten Beschwerden eingesetzt werden. Durch die Vielfalt der enthaltenen Substanzen und die unterschiedlichen Darreichungsformen kann die Behandlung individuell auf die Bedürfnisse als Mensch mit MS abgestimmt werden – eine Möglichkeit, die neue Wege der Symptomkontrolle eröffnen könnte.


Rolle des Endocannabinoid-Systems

Medizinisches Cannabis wird aus den Blüten der Hanfpflanze gewonnen, die die wichtigsten Inhaltsstoffe und Wirkstoffe wie THC und CBD enthalten. Diese Cannabinoide entfalten ihren Effekt über das Endocannabinoid-System, ein körpereigenes Netzwerk aus Rezeptoren (CB1 und CB2), das unter anderem Schmerzempfinden, Muskeltonus, Entzündungsprozesse und Schlaf reguliert.

Die wichtigsten Cannabinoide sind:

  • THC (Tetrahydrocannabinol) – wirkt stark schmerzlindernd und reduziert Muskelspastiken, indem es an Rezeptoren im Gehirn bindet, die für Bewegungssteuerung und Schmerzempfinden zuständig sind. THC ist auch als Rauschmittel bekannt, wird im medizinischen Kontext jedoch gezielt eingesetzt.
  • CBD (Cannabidiol) – besitzt entzündungshemmende und neuroprotektive Eigenschaften und kann die psychoaktiven Effekte von THC abmildern.

Die Kombination von THC und CBD, insbesondere im 1:1-Verhältnis, gilt als besonders wirksam zur Linderung von Muskelsteifheit und Spastizität bei MS. Sativa-dominierte Sorten können bei Fatigue helfen, während CBD-dominierte Sorten bevorzugt werden, um Entzündungen zu hemmen und die psychoaktiven Effekte von THC zu minimieren. Cannabissorten mit ausgewogenem THC/CBD-Verhältnis oder hohem CBD-Anteil sind effektiv gegen Spastiken, Schmerzen und Schlafstörungen bei Multipler Sklerose.

Gemeinsam können diese Substanzen dazu beitragen, typische MS-Symptome zu lindern, insbesondere:

  • Muskelspastik und Spastizität
  • Schmerzen (auch chronische und neuropathische Schmerzen)
  • Schlafstörungen (Cannabis kann die Schlafqualität durch allgemeine Entspannung verbessern)
  • Muskelkrämpfe
  • Fatigue und depressive Verstimmungen
  • Harninkontinenz

Mehr als 80% der MS-Erkrankten leiden unter Spastizität, die durch Cannabispräparate wie Nabiximols signifikant reduziert werden kann. Viele MS-Patienten berichten von einer deutlichen Symptomlinderung, insbesondere bei Spastik und neuropathischen Schmerzen, sowie einer Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und der Mobilität.

Cannabis kann in verschiedenen Darreichungsformen angewendet werden, darunter getrocknete Blüten, Extrakte und Öle. Die Wirkung setzt bei inhalativen Formen schneller ein, während orale Präparate länger anhalten. Die Auswahl des geeigneten Cannabisprodukts hängt vom Symptombild und der gewünschten Wirkung ab.

Beim Konsum von Cannabis können Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel oder kognitive Beeinträchtigungen auftreten, die in Einzelfällen zu Therapieabbrüchen führen können. Daher sollte die Therapie immer individuell auf das Nutzen-Risiko-Profil abgestimmt werden.

Wichtig ist jedoch: Cannabis behandelt nicht die Ursache der MS, sondern wird zur Linderung von Symptomen eingesetzt.


Besonders wirksam: Cannabis gegen MS-Spastik

Die stärkste wissenschaftliche Evidenz für medizinisches Cannabis bei MS liegt bei der Behandlung der Spastik (auch als Spastizität bezeichnet).

Spastik bzw. Spastizität beschreibt eine krankhaft erhöhte Muskelspannung, die zu:

führen kann. Über 80 % der MS-Patient:innen leiden im Krankheitsverlauf an Spastizität. Studien zeigen, dass Cannabispräparate speziell für die Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Spastizität bei MS-Erkrankten zugelassen sind. Der Effekt von Cannabis auf die Spastizität ist gut belegt: Bei MS-Patient:innen kann die Schwere der Spastik wahrscheinlich um mindestens 30 % verbessert werden.

 
 

Grünhorn Academy Podcast

#17 Cannabis-Therapie bei Multipler Sklerose: Eine Patientenperspektive

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Zugelassenes Cannabisarzneimittel bei MS

Das wichtigste zugelassene Cannabispräparat bei Multipler Sklerose ist:

Nabiximols (Handelsname: Sativex®)

Dieses Medikament ist ein standardisierter Cannabisextrakt, der die Wirkstoffe THC und CBD als Hauptinhaltsstoffe im Verhältnis 1:1 enthält und als Mundspray angewendet wird. Die Inhaltsstoffe von Sativex werden aus den Blüten der Hanfpflanze gewonnen. Sativex ist speziell für MS-Patient:innen zur Behandlung von Spastizität entwickelt worden. Der Effekt von THC/CBD-Kombinationen, wie sie in Sativex enthalten sind, zeigt sich besonders in der Reduktion von Spastizität und damit verbundenen Beschwerden bei MS.

Das Arzneimittel ist in vielen europäischen Ländern zugelassen zur:

  • Zusatzbehandlung von mittelschwerer bis schwerer MS-Spastik
  • wenn andere antispastische Therapien nicht ausreichend wirken.

Medizinischer Deep Dive: Studienlage zu Cannabis bei Multipler Sklerose

Randomisierte Studien zu Nabiximols

Mehrere randomisierte, placebokontrollierte Studien haben die Wirkung der Wirkstoffe und Inhaltsstoffe von Cannabis bei MS untersucht. Ein Beispiel ist die Untersuchung von Nabiximols, einem THC-CBD-Spray, bei MS-Erkrankten mit ausgeprägter Spastizität.

Eine Cochrane-Analyse (Filippini et al, 2022) zeigt, dass Cannabinoide im Vergleich zu Placebo:

  • den Effekt haben, dass MS-Patient:innen häufiger eine deutliche Verbesserung der Spastizität berichten (bei vielen beträgt die Verbesserung mindestens 30%)
  • teilweise auch neuropathische Schmerzen reduzieren können.

Insbesondere das THC-CBD-Spray Nabiximols wurde in zahlreichen Studien untersucht. Viele MS-Patienten berichten von einer signifikanten Linderung der Symptome, insbesondere bei Spastizität und Schmerzen, sowie einer Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und der Mobilität.

Eine klinische Studie (Collin et al., 2007) zeigte beispielsweise:

  • signifikante Verbesserungen der Spastik-Skalen
  • eine gesteigerte Lebensqualität bei MS-Patient:innen mit therapieresistenter Spastik.

Real-World-Studien aus Deutschland

Auch Beobachtungsstudien aus der klinischen Praxis bestätigen den Effekt der Wirkstoffe und Inhaltsstoffe von medizinischem Cannabis bei MS-Erkrankten.

Ein Beispiel: In einer deutschen multizentrischen Studie mit 51 MS-Patient:innen führte eine Behandlung mit Nabiximols über 12 Wochen zu:

  • deutlicher Verbesserung der individuell definierten Therapieziele
  • besserer Gehfähigkeit
  • besserer Schlafqualität
  • Reduktion der Spastizität

Der sogenannte Goal-Attainment-Scale-Score (GAS) stieg im Verlauf der Behandlung um rund 46 %, was auf eine relevante Symptomverbesserung hinweist.


Wirkung auf weitere MS-Symptome

Neben Spastik untersuchen Studien auch mögliche Effekte von Cannabis auf weitere Symptome der Multiplen Sklerose: Die Wirkstoffe und Inhaltsstoffe der Cannabispflanze können bei MS-Erkrankten gezielt Symptome wie chronische Schmerzen, Fatigue und depressive Verstimmungen lindern. Ein Beispiel: MS-Patient:innen berichten, dass der Effekt von Cannabis-Extrakten oder -Blüten nicht nur die Spastik reduziert, sondern auch die Schlafqualität verbessert und das allgemeine Wohlbefinden steigert. Die Cannabinoide beeinflussen dabei Schmerzrezeptoren im Gehirn und Rückenmark, wodurch Schmerzsignale abgeschwächt werden können.

Cannabis kann in verschiedenen Darreichungsformen eingenommen werden, etwa als getrocknete Blüten, Extrakte oder Öle. Während inhalative Formen einen schnellen Wirkungseintritt zeigen, halten die Effekte oraler Präparate länger an. Die Auswahl des passenden Produkts richtet sich nach dem individuellen Symptombild und der gewünschten Wirkung.

Obwohl Cannabis als Rauschmittel bekannt ist, wird es im medizinischen Kontext bei MS-Patient:innen gezielt zur Symptomkontrolle eingesetzt. Dennoch kann der Konsum von Cannabis Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel oder kognitive Beeinträchtigungen verursachen, was bei einigen MS-Erkrankten zu einem Therapieabbruch führen kann.

Neuropathische Schmerzen

Cannabinoide als Wirkstoffe und Inhaltsstoffe der Cannabispflanze beeinflussen Schmerzrezeptoren im zentralen Nervensystem und können Schmerzsignale abschwächen. Dieser Effekt ist besonders relevant für MS-Erkrankte, da viele MS-Patient:innen unter chronischen, oft neuropathischen Schmerzen leiden, die auf herkömmliche Schmerzmittel nur unzureichend ansprechen. Ein Beispiel: Bei MS-Patient:innen mit therapieresistenten Schmerzen kann medizinisches Cannabis helfen, die Schmerzintensität zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern, indem die Cannabinoide gezielt auf die Schmerzrezeptoren im Gehirn und Rückenmark wirken.

Schlafstörungen

Viele Patient:innen berichten über eine verbesserte Schlafqualität unter Cannabinoidtherapie. Studien zeigen, dass die Wirkstoffe und Inhaltsstoffe von medizinischem Cannabis, insbesondere THC und CBD, einen positiven Effekt auf Schlafstörungen bei MS-Erkrankten haben können, indem sie zur allgemeinen Entspannung beitragen und so die Schlafqualität verbessern. Ein Beispiel dafür: MS-Patient:innen mit ausgeprägter Spastik berichten nach der Einnahme von Cannabis über weniger nächtliche Muskelkrämpfe und einen ruhigeren Schlaf.

Fatigue

Einige Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Cannabinoide auch einen positiven Effekt auf Fatigue-Symptome bei MS-Erkrankten haben könnten. Insbesondere Sativa-dominante Sorten werden von MS-Patient:innen als anregend beschrieben und können beispielhaft bei Fatigue eingesetzt werden, um das Energieniveau zu steigern und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Die Evidenz ist hier jedoch uneinheitlicher als bei Spastik, weshalb weitere Forschung notwendig ist.

Nebenwirkungen und Risiken von medizinischem Cannabis

Wie bei anderen Arzneimitteln kann auch die Anwendung von medizinischem Cannabis mit Nebenwirkungen verbunden sein. Zu den häufigsten zählen Müdigkeit, Schwindel, Mundtrockenheit und gelegentliche Konzentrationsprobleme. Besonders bei höheren THC-Dosen können in seltenen Fällen auch psychische Effekte wie Angstgefühle oder Halluzinationen auftreten. Allerdings ist es ratsam, die Behandlung unter ärztlicher Aufsicht zu beginnen und die Dosierung schrittweise anzupassen. Man sollte die behandelnden Ärzt:innen über alle auftretenden Nebenwirkungen informieren, damit die Therapie individuell angepasst werden kann. Zudem ist es wichtig, mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu berücksichtigen, um unerwünschte Effekte zu vermeiden. Eine sorgfältige ärztliche Begleitung sorgt für eine sichere und effektive Anwendung von medizinischem Cannabis bei MS.


Zukunftsaussichten für Menschen mit Multipler Sklerose

Die Perspektiven für Menschen mit MS entwickeln sich dank intensiver Forschung und innovativer Therapien stetig weiter – und das ist gut so! Medizinisches Cannabis ist heute ein wichtiger Bestandteil der symptomatischen Behandlung und trägt dazu bei, die Lebensqualität vieler MS-Betroffener zu verbessern. Zukünftige Entwicklungen könnten noch gezieltere Cannabispräparate und neue Anwendungsformen hervorbringen, die individuell auf die Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die enge Zusammenarbeit zwischen Forschenden, Ärztinnen und Ärzten sowie Betroffenen ist entscheidend, um die Behandlungsmöglichkeiten weiter zu optimieren. Durch die Kombination von medizinischem Cannabis mit anderen Therapien wie Physiotherapie oder Ergotherapie können Symptome besser kontrolliert und Mobilität sowie Wohlbefinden nachhaltig gesteigert werden.


Fazit: Welche Rolle spielt medizinisches Cannabis bei MS?

Medizinisches Cannabis kann eine sinnvolle Ergänzung der MS-Therapie sein – insbesondere bei Symptomen, die auf klassische Medikamente nur unzureichend ansprechen.

Die wissenschaftliche Evidenz ist am stärksten für:

  • MS-bedingte Spastik
  • chronische Schmerzen
  • Schlafprobleme

Die in medizinischem Cannabis enthaltenen Wirkstoffe und Inhaltsstoffe, insbesondere die Kombination aus THC und CBD, zeigen einen positiven Effekt auf die Lebensqualität von MS Patienten und MS-Erkrankten. Studien belegen, dass viele Betroffene durch die Anwendung von Cannabis Verbesserungen ihres allgemeinen Wohlbefindens und ihrer Mobilität erfahren.

Cannabis ersetzt jedoch keine krankheitsmodifizierende Therapie, sondern dient vor allem der symptomatischen Behandlung und Verbesserung der Lebensqualität.

Für viele Patient:innen kann eine individuell angepasste Cannabistherapie daher ein wichtiger Bestandteil eines ganzheitlichen Behandlungsplans sein.

Quellen
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