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Frauengesundheit und Cannabis: PMS und Menopause

Wecker mit Pausensymbol auf pinkem Hintergrund, daneben das Wort Menopause

Veröffentlicht am: 02.03.2026

Keyfacts

  • Medizinisches Cannabis kann PMS, Menstruationsbeschwerden, Endometriose und menopausale Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen potenziell lindern.
  • Das Endocannabinoid-System (ECS) spielt eine zentrale Rolle bei Schmerzregulation, Hormonbalance und Entzündungsprozessen im weiblichen Körper.
  • Cannabinoide wie THC und CBD wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend und stimmungsregulierend – mit individuell angepasster Dosierung.
  • Studien zeigen, dass viele Frauen Cannabis zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden und Regelschmerzen nutzen und subjektiv positive Effekte berichten.
  • Die Therapie mit medizinischem Cannabis sollte stets ärztlich begleitet werden, um DosierungAuswahl des Präparats und mögliche Nebenwirkungen optimal abzustimmen.

Dieser Beitrag soll den Einsatz von medizinischem Cannabis im Kontext der Frauengesundheit näher beleuchten. Medizinisches Cannabis kann auf verschiedene Weisen eingesetzt werden, insbesondere zur Linderung von Symptomen, die mit verschiedenen Lebensphasen und gesundheitlichen Bedingungen von Frauen verbunden sind. Viele Betroffene leiden unter Beschwerden, die das Leben zahlreicher Frauen stark beeinträchtigen und suchen daher nach alternativen Therapieoptionen.


Einführung in die Frauengesundheit

Die Frauengesundheit umfasst weit mehr als nur die Behandlung einzelner Beschwerden. Es ist ein ganzheitliches Konzept, das die physische, psychische und emotionale Gesundheit der Frau in den Mittelpunkt stellt. Besonders der weibliche Menstruationszyklus beeinflusst zahlreiche Aspekte des Wohlbefindens. Viele erleben regelmäßig Menstruationsschmerzen, sogenannte Dysmenorrhoe – diese können von leichten bis zu starken Schmerzen reichen und den Alltag erheblich beeinträchtigen. Neben körperlichen Symptomen wie Unterleibsschmerzen, Krämpfen oder Kopfschmerzen treten häufig auch psychische Belastungen auf: Stimmungsschwankungen, Angstzustände oder depressive Verstimmungen. Die gezielte Behandlung und Linderung dieser Symptome sind entscheidend, um die Lebensqualität und aktives Leben zu fördern. Ein umfassendes Verständnis der Frauengesundheit hilft dabei, individuelle Beschwerden besser einzuordnen und passende Therapieoptionen zu finden.


Rolle des Endocannabinoid-System

Das Endocannabinoid-System (ECS) ist ein ziemlich faszinierendes Regulationssystem im Körper, das eine zentrale Rolle bei Schmerz, Entzündungen, Stimmung und vielen anderen wichtigen Funktionen spielt. Es besteht aus den Rezeptoren CB1 und CB2, die in verschiedenen Organen und Geweben, einschließlich dem weiblichen Fortpflanzungssystem, vorhanden sind! Das ECS beeinflusst den Menstruationszyklus, die Hormonregulation und Schmerzwahrnehmung, was es zu einem spannenden Ansatzpunkt für die Behandlung von Menstruationsschmerzen und anderen gynäkologischen Beschwerden macht.

„Das Endocannabinoid-System beeinflusst wichtige Prozesse wie Schmerz, Entzündungen und 
Hormonregulation – also genau die Bereiche, die bei vielen gynäkologischen Beschwerden 
eine Rolle spielen. Medizinisches Cannabis kann hier eine sinnvolle ergänzende Therapieoption
sein, wenn es individuell abgestimmt und ärztlich begleitet eingesetzt wird.“

– Dr. Nadine Herwig, Leiterin der Grünhorn Academy

Cannabinoide wie THC und CBD, die in der Cannabis-Pflanze enthalten sind, können gezielt mit diesen Rezeptoren im Körper interagieren und so zur Linderung von Schmerzen beitragen und allgemeines Wohlbefinden verbessern. Die Forschung zeigt immer deutlicher, dass das ECS eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Behandlung von Menstruationsbeschwerden spielt und damit völlig neue Möglichkeiten für innovative Therapien eröffnet.


Medizinisches Cannabis und Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Prämenstruelles Syndrom (PMS) ist ein Zustand, der bei vielen Frauen in den Tagen oder Wochen vor Beginn ihrer Menstruation auftritt und eine Vielzahl von Symptomen wie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Schmerzen, Krämpfe und Schlafstörungen umfassen kann. PMDS (prämenstruelle dysphorische Störung) stellt eine schwerwiegendere Form des PMS dar, bei der die Symptome besonders ausgeprägt sind und die Lebensqualität stark beeinträchtigen können. Für Betroffene von PMS und PMDS kann medizinisches Cannabis eine vielversprechende Option als ergänzende Therapieoption darstellen, insbesondere wenn andere Therapien nicht ausreichend helfen. Die Entscheidung für eine Cannabis-Therapie sollte immer individuell und nach ausführlicher ärztlicher Beratung getroffen werden.

Es gibt Hinweise darauf, dass medizinisches Cannabis einige Symptome von PMS lindern könnte:

  • Schmerzlinderung: CBD und THC haben schmerzlindernde Eigenschaften, die bei der Linderung von Menstruationsschmerzen und Krämpfen helfen können. CBD spielt dabei eine besondere Rolle, da es bei gynäkologischen Beschwerden wie Schmerzen, Stimmungsschwankungen und Entzündungen eingesetzt werden kann und als gut verträglich gilt, auch in höheren Dosierungen.
  • Stimmungsaufhellung und Stressabbau: Einige Frauen berichten von einer Verbesserung ihrer Stimmung und einem Rückgang von Angstzuständen und Reizbarkeit durch den Gebrauch von Cannabis.
  • Schlafverbesserung: Medizinalcannabis kann auch dabei helfen, Schlafstörungen zu lindern, die während des PMS auftreten können.

Viele Frauen berichten, dass herkömmliche Schmerzmittel und Behandlungen für Regelschmerzen nur einen Teil ihrer Beschwerden lindern. Regelschmerzen entstehen häufig durch die Ausschüttung von Botenstoffen (Prostaglandinen), die Muskelkontraktionen und Schmerzen während der Regel verursachen. Klassische Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol werden häufig eingesetzt, zeigen jedoch nicht immer die gewünschte Wirkung und können Nebenwirkungen verursachen. Cannabis kann hier als ergänzende Therapieoption in den Fokus rücken.

Der Einsatz von Cannabis zur Behandlung von Menstruationsbeschwerden ist nicht neu: In verschiedenen Kulturen wurde Cannabis verwendet, um Menstruation-bedingte Beschwerden zu lindern. Es gibt historische Berichte, die behaupten, dass sogar Königin Victoria eine Cannabistinktur nutzte, um ihre eigenen Symptome des PMS zu behandeln1. In einer Umfrage der University of British Columbia gaben 85 % der 192 befragten Frauen an, Cannabis für die Linderung ihrer Menstruationsschmerzen verwendet zu haben2. Etwa 90% von ihnen berichteten von einer positiven subjektiven Wirkung.

Das Endocannabinoid-System ist im weiblichen Fortpflanzungssystem an verschiedenen Wirkorten, unter anderem im Uterus und anderem Gewebe, aktiv und unterliegt zeitabhängigen Veränderungen, die die Wirkung von Cannabis beeinflussen können. Hormonelle Störungen wie PCOS sind mit einer Dysregulation des Endocannabinoid-Systems verbunden, was die Bedeutung von Cannabinoiden bei solchen Störungen unterstreicht.

Viele Menschen reagieren unterschiedlich auf Cannabis, abhängig von psychischen und körperlichen Voraussetzungen, was sich auch auf die Wirkung und Nachweiszeiten auswirken kann. Die Verwendung von Cannabis bei PMS basiert auf der Interaktion von Cannabinoiden (THC/CBD) mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System. Die Vielfalt der Therapieoptionen umfasst inhalierbare Blüten für akute Schmerzen oder Krämpfe sowie oral eingenommene Öle oder Kapseln für eine länger anhaltende Wirkung. Die Wahl des Cannabis-Präparats richtet sich nach Art und Stärke der Beschwerden sowie den persönlichen Bedürfnissen der Patientin. Ein besonderer Fokus sollte auf die individuelle Auswahl des Präparats und die ärztliche Begleitung gelegt werden. Die Behandlung mit medizinischem Cannabis erfordert eine sorgfältige ärztliche Begleitung, regelmäßige Überwachung und Beratung, um Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und die Dosierung anzupassen.

 
 

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Medizinisches Cannabis und Menopause

Cannabis wird oft als potenzielle Behandlungsoption für verschiedene Symptome der Menopause betrachtet, aber die Forschung ist noch begrenzt und es gibt noch keine eindeutigen Beweise für seine Wirksamkeit. Dennoch gilt medizinisches Cannabis als vielversprechende Option und ergänzende Therapieoption bei Menopause-bedingten Beschwerden, insbesondere wenn konventionelle Methoden nicht ausreichend wirken oder Nebenwirkungen verursachen. Einige Frauen berichten jedoch von positiven Erfahrungen bei der Verwendung von Cannabis zur Linderung bestimmter Menopausen-bedingter Symptome wie Schlafprobleme, Kopfschmerzen oder Verdauungsproblemen4. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Cannabis helfen könnte:

  • Hitzewallungen: Frauen berichten, dass Cannabis, insbesondere CBD, dabei hilft, Hitzewallungen zu reduzieren, die häufig während der Menopause auftreten.
  • Schlafstörungen: Cannabis kann auch helfen, Schlafstörungen zu behandeln, die während der Menopause häufig auftreten. THC kann dabei helfen, schneller einzuschlafen, während CBD beruhigende Eigenschaften hat und die Schlafqualität verbessern könnte.
  • Stimmungsschwankungen und Angst: Cannabis, insbesondere Cannabidiol (CBD), wird oft für seine potenziell angstlindernden Eigenschaften gelobt und könnte daher bei der Bewältigung von Stimmungsschwankungen und Angstzuständen während der Menopause helfen. Der Fokus liegt hierbei auf der guten Verträglichkeit von CBD, auch in höheren Dosierungen, und seiner Wirkung ohne psychoaktive Effekte.

In einer Untersuchung mit 285 Frauen, die Wechseljahresbeschwerden aufwiesen, wurde festgestellt, dass eine beträchtliche Anzahl von Teilnehmerinnen Cannabis konsumierte5. Die Studie wurde von Forschenden der Abteilung für Psychiatrie an der Harvard Medical School in Boston, USA, durchgeführt. Die Teilnehmerinnen, von denen 131 sich in der Perimenopause und 127 in der Postmenopause befanden, beantworteten Fragebögen zu ihren Menopause-bedingten Symptomen und ihrem Cannabiskonsum.

Eine große Mehrheit der Teilnehmerinnen (86 %) gab an, derzeit Cannabis einzunehmen, wobei 79 % angaben, Cannabis zur Linderung ihrer Menopause-bedingten Symptome zu verwenden. Die gängigsten Konsumformen waren das Rauchen (84 %) und der Verzehr von Cannabis-haltigen Lebensmitteln (78 %). Neben diesen Formen stehen verschiedene Präparate wie Blüten, Öle oder Kapseln zur Verfügung. Die Wahl des passenden Präparats richtet sich nach Art und Stärke der Beschwerden sowie den individuellen Bedürfnissen der Patientin. Die häufigsten Symptome, die den Cannabiskonsum motivierten, waren Schlafstörungen (67 %) und Stimmungsschwankungen/Angstzustände (46 %).

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine aktuelle Online-Befragung unter fast 1.500 Frauen mittleren Alters, bei der 75 % der Cannabis-einnehmenden Frauen angaben, Cannabis zur Behandlung ihrer Schlafprobleme, 59 %, gegen ihre Angstzustände, zur Behandlung der Muskel- und Gelenkschmerzen (53 %) bzw. Unruhe (74 %), Reizbarkeit (55 %) und Konzentrationsschwierigkeiten (58 %) sowie 45 % gegen Stimmungsschwankungen zu verwenden6. 74% schätzten Cannabis als hilfreich zur Behandlung der Menopause-bedingten Symptome ein.


Anwendung und Dosierung

Die Anwendung von medizinischem Cannabis muss stets individuell abgestimmt werden. Je nach Art und Intensität der Symptome können unterschiedliche Cannabinoide und Darreichungsformen zum Einsatz kommen. THC ist bekannt für seine schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften, während CBD vor allem durch seine entspannende und angstlösende Wirkung überzeugt – und das ganz ohne psychoaktive Effekte. Viele Patientinnen profitieren von einer cleveren Kombination beider Wirkstoffe, um eine optimale Linderung ihrer lästigen Beschwerden zu erreichen. Die Dosierung richtet sich nach individuellen Bedürfnissen, der Verträglichkeit und dem gewünschten Effekt. Es empfiehlt sich daher, die Therapie unter ärztlicher Begleitung zu beginnen, um die passende Dosis und das geeignete Präparat zu finden.


Risiken und Nebenwirkungen

Wie bei jeder medizinischen Therapie könnten auch bei der Anwendung von medizinischem Cannabis möglicherweise Nebenwirkungen auftreten. Zu den häufigsten zählen erste Hinweise auf Schwindel, Mundtrockenheit, Übelkeit oder Müdigkeit, wobei diese Effekte individuell sehr unterschiedlich ausfallen können. Besonders THC könnte psychoaktive Effekte hervorrufen, die nicht für jede Person angenehm sind – allerdings reagiert jeder Körper anders auf diese Wirkstoffe. Zudem ist es wichtig, mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu berücksichtigen, insbesondere wenn bereits eine andere Behandlung erfolgt, da sich die verschiedenen Wirkstoffe gegenseitig beeinflussen könnten. Eine sorgfältige ärztliche Überwachung ist daher unerlässlich, um Risiken zu minimieren und die Behandlung individuell anzupassen.


Fazit

Auch wenn es derzeit keine wissenschaftlichen Studien zum Einsatz von medizinischem Cannabis bei PMS und Menopause-bedingten Symptomen gibt, so berichten Betroffene in Online-Umfragen sehr wohl von positiven Effekten: vor allem in Bezug auf die Linderung von Schlafproblemen, Unruhe und Angstzuständen, Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen. Für viele Betroffene kann medizinisches Cannabis eine sinnvolle Option darstellen, insbesondere wenn andere Therapien nicht ausreichend helfen.

Die Anwendung von medizinischem Cannabis im Bereich der Frauengesundheit ist weiterhin Gegenstand intensiver Forschung. Möglicherweise bietet die Cannabistherapie hier eine ergänzende Therapieoption zur herkömmlichen und mit zum Teil erheblichen Nebenwirkungen verbundenen Hormon-Ersatz-Therapie. Die Behandlung sollte jedoch immer unter sorgfältiger ärztlicher Begleitung erfolgen, um die individuell passende Option für jede Betroffene zu finden.

Quellen
[1] https://www.gesundheit.com/gesundheit/1/geschichte-hanfpflanze-arznei abgerufen am 02.03.2026 
[2] Manica Balant, Airy Gras, Mario Ruz, Joan Vallès, Daniel Vitales, Teresa Garnatje, Traditional uses of Cannabis: An analysis of the CANNUSE database, Journal of Ethnopharmacology, Volume 279, 2021, 114362.
[3] Ferber SG, Namdar D, Hen-Shoval D, Eger G, Koltai H, Shoval G, Shbiro L, Weller A. The "Entourage Effect": Terpenes Coupled with Cannabinoids for the Treatment of Mood Disorders and Anxiety Disorders. Curr Neuropharmacol. 2020;18(2):87-96.
[4] https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pharmazie/menopause-kann-cannabis-beschwerden-lindern/ abgerufen am 02.03.2026 
[5] Dahlgren, M. K., El-Abboud, C., Lambros, A. M., Sagar, K. A., Smith, R. T., & Gruber, S. A. (2022). A survey of medical cannabis use during perimenopause and postmenopause. Menopause (New York, N.Y.), 29(9), 1028–1036.
[6] Babyn K, Ross S, Makowsky M, Kiang T, Yuksel N. Cannabis use for menopause in women aged 35 and over: a cross-sectional survey on usage patterns and perceptions in Alberta, Canada. BMJ Open. 2023 Jun 21;13(6):e069197.

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