Einsatz von medizinischem Cannabis bei Bewegungsstörungen | GH Academy

Grünhorn Academy Cannabis bei Bewegungsstörungen
Bewegungsstörungen zählen zu den häufigsten Erkrankungen in der Neurologie. Dazu zählen u.a. folgende Krankheiten:

  • Parkinson und Morbus Huntington
  • Dystonien (bspw. Schiefhals, Lidkrampf, Schreibkrampf)
  • Tic-Störugen wie das Tourette-Syndrom
  • Im weiteren Sinne auch die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) oder das Restless-Legs-Syndrom (RLS).

Häufige Ursache für Bewegungsstörungen ist eine Beeinträchtigung der so genannten Basalganglien im Gehirn. Sie sind für automatische Bewegungen und die Präzision der willkürlichen Bewegungen verantwortlich. Aber auch Beeinträchtigungen Störungen anderer Hirnareale, bspw. des Kleinhirns oder des Rückenmarks, können zu Bewegungsstörungen führen. Dystonien sind unwillkürliche Überreaktionen von Muskeln, die bei der willkürlichen Ausführung von Bewegungen auftreten. Die Überreaktion wird durch das Fehlen von hemmenden Nervenimpulsen im Gehirn hervorgerufen, welches entweder durch genetische Defekte als eigenständiges Krankheitsbild oder im Zusammenhang mit Morbus Parkinson oder Morbus Huntington steht. Häufig werden Dystonien mit Spastiken, bspw. im Rahmen der Multiplen Sklerose, verwechselt. Spastiken werden im Gegensatz zu Dystonien jedoch durch geschädigte Nerven sowie durch erhöhte Reflexe und dadurch dauerhaft angespannte Muskeln verursacht. Anders ausgedrückt: Dystonien beruhen auf hirnorganischen Fehlfunktionen wohingegen Spastiken durch Schäden am zentralen Nervensystem entstehen. Die Standardtherapie reicht in Abhängigkeit vom Erkrankungsbild und der Schwere von der medikamentösen Behandlung, über eine Botulinumtoxin-Therapie bis hin zu einer Tiefen Hirnstimulation.

Rolle des Endocannabinoidsystems ECS


Bekanntermaßen werden die Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2 stark in den Basalganglien exprimiert. Daher ist es naheliegend, dass das Endocannabinoidsystem eine Rolle bei der Regulation von Motorik spielt [1]. Bereits in den 1980er Jahren gab es erste klinische Beweise für die Wirksamkeit von Cannabis bei einzelnen Bewegungsstörungen. Dennoch wird die Evidenz bis heute meist als unzureichend beschrieben. Eine Ursache könnte darin liegen, dass in Studien Literaturreviews häufig verschiedene Bewegungsstörungen gemeinsam analysiert werden und somit keine eindeutigen Aussagen zu den jeweiligen Erkrankungen getroffen werden können.

Der zugrundeliegende biochemische Mechanismus für den Effekt von Cannabinoiden auf das ECS ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Gegenwärtig wird die reduzierte GABA-vermittelte Reizweiterleitung als Ursache angenommen. Eine Aktivierung der CB1-Rezeptoren in den Basalganglien könnte die GABA-Ausschüttung verstärken und gleichzeitig die Wiederaufnahme hemmen [2], so dass Cannabinoide als Neuromodulatoren durchaus ein therapeutisches Potenzial zur Behandlung von Bewegungsstörungen aufweisen [3].

Forschende der Universidad Complutense in Madrid führten eine tierexperimentelle Studie an Mäusen durch, die unter einer Dystonie bzw. einem erhöhten Umklammerungsverhalten im Rahmen der Huntington-Krankheit litten [4]. Nach einer 10-wöchigen Behandlung mit einem Sativex-ähnlichen Arzneimittel reduzierte sich die Aktivität in den Basalganglien. Infolgedessen nahm das Umklammerungsverhalten deutlich ab und auch die motorischen Fähigkeiten verbesserten sich.

Klinische Studien zum Einsatz von Cannabis bei Bewegungsstörungen


Aufgrund der Komplexität der verschiedenen Bewegungsstörungen und der unterschiedlichen Wirkmechanismen, werden die klinischen Untersuchungen zu den einzelnen Erkrankungen getrennt betrachtet.

Dystonie

Auf dem Gebiet der Dystonien gibt es aktuell nur sehr wenige Studien. Neben einigen vielversprechenden, individuellen Erfahrungsberichten gibt es eine kontrollierte Cross-over Studie mit 15 Patient:innen [5]. Obwohl es keine Veränderungen auf der Dystonie-Bewegungsskala gab, berichteten vier Behandelte eine subjektive Symptom-Verbesserung, die für 2-3 Tage nach der Nabilon-Einnahme spürbar war. In einer Befragung geleitet von Forschenden aus Israel und dem Vereinigten Königreich wurden 23 Dystonie-Erkrankte zu ihrer Cannabisbehandlung befragt [6]. Die am häufigsten berichtete Art der Einnahme war das Rauchen (n = 11). Nach einer Therapiedauer von durchschnittlich 2,5 Jahren gaben 11 Probanden mit weit verbreiteter Dystonie (generalisierte, hemi- und multifokale Dystonie) eine durchschnittliche Verringerung der Dystonie-Symptome um 63 % an (gemessen anhand einer numerischen Bewegungsskala), während die Probanden mit eher fokalen Dystonie-Mustern von deutlich geringeren Effekten von 32 % berichteten. Die Teilnehmer äußerten sich zudem über eine positive Auswirkung in Bezug auf vorhandene Schmerzen und die Lebensqualität.

Parkinson-Erkrankung


Der Einsatz von medizinischem Cannabis gegen die Auswirkungen der Parkinson-Erkrankung machte schon mehrfach von sich reden, nachdem verschiedene Videos von Betroffenen geteilt wurden, die den schnellen Effekt gegen die sichtbaren Symptome zeigten. Tatsächlich gibt es jedoch nur wenige klinische Studien, die eine positive Auswirkung auf Parkinson-bedingte Bewegungsstörungen belegen. Vielmehr unterstützt die Cannabis-Therapie bei der Behandlung von Beschwerden, die das nicht-motorische Krankheitsbild betreffen.

In einer Studie mit insgesamt 69 Parkinson-Patient:innen konnte bei 78 Prozent der Patient:innen (n = 60) nach Beginn der Behandlung mit medizinischem Cannabis eine Verbesserung eines beliebigen Parkinson-Symptoms festgestellt werden [7]. Zu den Symptomen mit der häufigsten Verbesserung gehörten Krämpfe/Dystonie, Schmerzen, Spastik, Appetitlosigkeit, Dyskinesie und Tremor. Nach Beginn der Behandlung konnten 56 % der Opioidkonsumenten (n = 14) ihren Opioidkonsum verringern oder einstellen, wobei die durchschnittliche Tagesdosis an Morphin-Milligramm-Äquivalenten von 31 bei Studienbeginn auf 22 bei der letzten Nachuntersuchung sank. Die Cannabistherapie wurde gut vertragen, es wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen gemeldet, und die Rate der Abbrüche aufgrund von Nebenwirkungen war gering (n = 4). Über weitere positive Effekte auf Schmerz, Schlaf und Angst wurde in einer kleinen Studie mit 47 Patient:innen an der Uniklinik in Innsbruck (Österreich) berichtet [8].

In einer großen norwegischen Online-Befragung wurden insgesamt 530 Parkinson-Patient:innen und ihre Pfleger:innen befragt [9]. Insgesamt 11,3 % der Personen mit Behinderung gaben an, früher oder gegenwärtig Cannabis einzunehmen, verglichen mit 6,6 % der Pflegepersonen. Der Cannabiskonsum wurde mit einer längeren Krankheitsdauer in Verbindung gebracht, jedoch nicht mit Alter oder Geschlecht. Eine Verbesserung der motorischen Funktionen (69,5 %), des Schlafs (52,5 %) und der Schmerzen (37,3 %) waren die am häufigsten wahrgenommenen Vorteile der Cannabistherapie, wobei die aktuellen Cannabis-Einnehmenden häufiger von Vorteilen berichteten als die früheren.

Morbus Huntington


Ähnlich wie bei der Parkinson-Erkrankung liegen auch zum Einsatz von Cannabis bei Morbus Huntington nur wenige klinische Studien vor. Nichtsdestotrotz geben zwei kleine Studien erste vielversprechende Indizien für einen positiven Effekt der Cannabistherapie. Im Rahmen einer englischen doppelblinden, Placebo-kontrollierten Cross-over-Studie wurden 44 Patient:innen mit Nabilon (1 oder 2 mg) und 22 mit Placebo behandelt [12]. Nabilon war sicher und gut verträglich, es gab keine psychotischen Episoden. Nabilon bewirkte eine signifikante Verbesserung des motorischen Gesamt-Scores, des Chorea-Scores, der Kognition, des Verhaltens und des neuropsychiatrischen Scores. In einer gemeinsamen Untersuchung der Universität Bochum und der Uniklinik in Innsbruck zeigte der Einsatz von Cannabis eine Verbesserung der motorischen Symptome, vor allem der Dystonie, nachfolgend auch weitere relevante Verbesserungen, wie z. B. Verbesserung der Pflege, des Gangs und der Feinmotorik sowie Gewichtszunahme [10]. Darüber hinaus wurden Veränderungen im Verhalten mit weniger Reizbarkeit und Apathie sowie weniger Hypersalivation in einigen Fällen beobachtet.

Tourette-Syndrom


Am Medical Center in Tel-Aviv (Israel) wurden über einen Zeitraum von bis zu 9 Jahren Daten über die Cannabiseinnahme von Patient:innen mit Tourette-Syndrom gesammelt [11]. Insgesamt 25 Patient:innen nahmen an der Studie teil. Die durchschnittliche Dauer der Cannabistherapie betrug 4 Jahre. Die Verdampfung und Inhalation von Cannabisblüten führten zu einer subjektiv berichteten Verringerung der Tics (um durchschnittlich 75 %) und der Begleit-Symptome.

In Deutschland hat sich die Arbeitsgruppe um Prof. Müller-Vahl an der Medizinischen Hochschule in Hannover bereits seit 2002 sehr umfassend mit dem Einsatz von Medizinalcannabis bei der Behandlung des Tourette-Syndroms beschäftigt. Sie berichteten dabei über einen Rückgang der Tics nach der oralen Aufnahme von THC [13,14]. Im Jahr 2021 führte die Arbeitsgruppe eine Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit einer Endocannabinoid-Modifikation zur Linderung der Tourette Symptome durch. Der eingesetzte MAGL-Inhibitor wurde hierbei 20 Patient:innen verabreicht. Dies führte zu einer Reduktion der Tics und weiterer Zwangshandlungen [15]. Allerdings konnten die positiven Ergebnisse in einer anschließenden Folgestudie nicht bestätigt werden, da die Verbesserung der Symptome auch in der Placebo-Gruppe auftraten [16]. Eine weitere, kleine Studie mit 12 Patient:innen untersuchte Einzeldosen verschiedener Cannabinoid-haltiger Arzneimittel zur Tic-Reduktion [17]. Dabei zeigte sich, dass vor allem THC-dominante Produkte zu einer signifikanten Unterdrückung der Tics sowie zu einer Verbesserung der Belastung und der allgemeinen Symptomlast eingesetzt wurden.

Restless-Leg-Syndrom (RLS)


Über den Einsatz der Cannabistherapie zur Behandlung des RLS existieren kaum klinische Studien. Die wenigen, die es gibt, sind jedoch vielversprechend. An der Université de Bordeaux in Frankreich wurde eine Studie mit sechs RLS-Patienten durchgeführt [18]. Fünf der Probanden berichteten nach der Cannabisbehandlung, dass die Symptome nahezu vollständig verschwanden. Ein Proband sprach sogar von einer vollständigen Heilung. Außerdem berichteten die Probanden, dass sich die Schlafqualität erheblich verbessert habe. Eine französische Arbeitsgruppe veröffentlichte ähnliche Ergebnisse: 11 von 12 Patient:innen gaben an, dass die Symptome nach der Einnahme von Cannabis vollständig gelindert wurden [19].

Fazit


Zwar sind die Auswirkungen von Cannabis auf Bewegungsstörungen noch nicht vollständig aufgeklärt, jedoch kann die positive Auswirkung von Cannabis auf die begleitenden Symptome mit guter Evidenz festgestellt werden. Neben der eigentlichen Erkrankung spielt die psychische Komponente meist eine ebenso große Rolle in Bezug auf den Leidensdruck und die Einschränkung der Lebensqualität. So ist beispielsweise bekannt, dass sich die Bewegungsstörungen bei ängstlichen Patient:innen verschlimmern. Medizinalcannabis kann bei der Behandlung dieser nicht-motorischen Einschränkungen bzw. Belastungen unterstützen.

Nichtsdestotrotz sind weitere, hochwertige Studien an einer größeren Patientenpopulation nötig, um ausreichende Belege für den therapeutischen Nutzen von medizinischem Cannabis auf dem Gebiet der Bewegungsstörungen zu erhalten. Jedoch muss auch beachtet werden, dass es sehr schwierig ist, Signifikanz in kontrollierten Studien gegenüber Placebo zu erreichen. Aufgrund der zum Teil starken psychischen Komponente der Erkrankungen ist die Wirksamkeit durch eine positive Erwartungshaltung und den daraus resultierenden Placebo-Effekt meist sehr hoch. Daher werden auftretende Effekte im Kontrollarm verfälscht und erschweren somit die Auswertung der Ergebnisse der Studien.

Quellen:

[1] Benarroch E. (2007) Endocannabinoids in basal ganglia circuits: implications for Parkinson disease. Neurology., 69, 306–309. [2] https://www.aerzteblatt.de/archiv/127598/Das-therapeutische-Potenzial-von-Cannabis-und-Cannabinoiden abgerufen am 26.09.2023
[3] Zadikoff, C., Wadia, P.M., Miyasaki, J., Chen, R., Lang, A.E., So, J., Fox, S.H. (2011). Cannabinoid, CB1 agonists in cervical dystonia: Failure in a phase IIa randomized controlled trial. Basal Ganglia, 1(2), 91-95.
[4] Valdeolivas, S., Sagredo, O., Delgado, M., Pozo, M. A., & Fernández-Ruiz, J. (2017). Effects of a Sativex-Like Combination of Phytocannabinoids on Disease Progression in R6/2 Mice, an Experimental Model of Huntington's Disease. International journal of molecular sciences, 18(4), 684.
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Autor: Dr. Nadine Herwig
Dr. Nadine Herwig - Leiterin Grünhorn Academy
Dr. Nadine Herwig studierte von 2006 bis 2010 Angewandte Naturwissenschaften an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Ihre Promotion führte sie am Helmholtz-Zentrum in Dresden-Rossendorf am Institut für Radiopharmazie durch. Zu ihren bislang publizierten wissenschaftlichen Arbeiten gehören u. a. Originalartikel auf dem Gebiet der Hautkrebsforschung und der Biomarker.