Cannabis und Allergien: Helfen Cannabinoide – oder schaden sie?
Aktualisiert am: 09.02.2026
Key Facts:
- CBD & Immunsystem: CBD wirkt entzündungshemmend und kann Immunreaktionen sowie die Histaminfreisetzung bei Allergien beeinflussen.
- ECS als Schlüsselsystem: Das Endocannabinoid-System spielt eine zentrale Rolle bei der Regulation von Entzündungen und allergischen Reaktionen.
- Individuelle Wirkung: Die Effekte von Cannabis auf Allergien hängen stark von Cannabinoidgehalt, Darreichungsform und individueller Verträglichkeit ab.
- Histamin & Hanfprodukte: Hanföl und Hanfsamen gelten als histaminarm, während Cannabisextrakte und Cannabisblüten unterschiedlich vertragen werden können.
- Risiken beachten: Cannabis kann selbst Allergien auslösen (z. B. durch Pollen, Terpene oder das Allergen Can s 3) – ärztliche Beratung wird empfohlen.
Können Cannabinoide bei Allergien helfen?
Laut einer wissenschaftlichen Studie der University of South Carolina1 haben körpereigene sowie pflanzliche Cannabinoide das Potenzial, Entzündungen und Immunreaktionen abzuschwächen. Das Endocannabinoid-System (ECS) spielt dabei eine zentrale Rolle als Regulationssystem für Entzündungsreaktionen und die Steuerung des Immunsystems. In Tiermodellen konnte gezeigt werden, dass Cannabinoide die Ausschüttung von Zytokinen und Histamin regulieren können – also genau jenen Botenstoffen, die bei Allergien eine zentrale Rolle spielen. Der Körper reagiert dabei individuell auf die Inhaltsstoffe von Cannabis und Allergenen, was zu unterschiedlichen Effekten führen kann.
Vor allem CBD zeigt interessante Effekte:
- hemmt entzündliche Prozesse
- wirkt entspannend auf die Atemwege
- unterstützt das Gleichgewicht des Immunsystems
- könnte die Symptome von Heuschnupfen, Asthma oder Hautreaktionen mildern
Zudem kann CBD Mastzellen beruhigen, die bei allergischen Reaktionen Histamin freisetzen, was für viele Allergiker eine Linderung bedeuten kann. Die Frage, ob Cannabis bei Histaminintoleranz helfen kann oder die Symptome verschlimmert, ist individuell verschieden und hängt von der jeweiligen Reaktion des Körpers ab. Studien und wissenschaftliche Fakten zeigen, dass die Wirkung von Cannabisprodukten auf Allergiesymptome stark von der Sorte, dem Cannabinoidgehalt und anderen individuellen Faktoren abhängt.
Auch THC kann laut Untersuchungen die Sensibilisierung gegenüber Allergenen verringern, indem es die Immunantwort unterdrückt. Allerdings kann THC zwar Entzündungen hemmen, aber auch die Freisetzung von Histamin fördern. Wichtig dabei: Die Wirkung entfaltet sich oft stärker im Zusammenspiel mit anderen Pflanzenstoffen wie Terpenen oder Flavonoiden – ein Prinzip, das als Entourage-Effekt bekannt ist.
„Cannabis kann bei Allergien sowohl helfen als auch Probleme machen –
entscheidend sind Dosierung, Produktqualität und die individuelle Reaktion des Körpers.“
– Dr. Nadine Herwig, Leiterin der Grünhorn Academy
Die Auswahl der richtigen Cannabisprodukte – etwa Öle, Kapseln oder essbare Produkte – ist entscheidend, da verschiedene Darreichungsformen und Sorten unterschiedliche Wirkungen auf Allergiesymptome haben können. Es wird empfohlen, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen, um individuelle Reaktionen besser einschätzen zu können, insbesondere bei Allergikern. Hanf und hanfbasierte Lebensmittel wie Hanföl oder Hanfsamen gelten als histaminarm und können für Allergiker geeignet sein. Die medizinische Verwendung von Cannabis zur Behandlung von Allergien ist ein aufkommendes Thema, das in der Forschung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die aktuelle Studienlage ist noch begrenzt, aber erste wissenschaftliche Untersuchungen liefern vielversprechende Ergebnisse zur Wirkung von Cannabis auf Allergien und Histaminreaktionen.
Natürliche Hilfe bei Histaminintoleranz statt Antihistaminika?
Antihistaminika sind nach wie vor die Standardbehandlung bei Allergien, doch sie bringen Nebenwirkungen mit sich: Schläfrigkeit, Übelkeit und Konzentrationsstörungen. Cannabinoide bieten hier möglicherweise eine sanftere Alternative – zumindest als ergänzende Maßnahme.
Anwendungsformen wie CBD-Öl, Hanftee oder Inhalate mit bestimmten Terpenen (z. B. Limonen) können dabei helfen:
- Entzündungen in Rachen und Nase zu lindern
- Atemwege zu öffnen
- Reizungen zu beruhigen
- Schlaf zu verbessern
Neben diesen klassischen Formen gibt es eine Vielzahl von Cannabisprodukten, darunter Öle, Kapseln und essbare Produkte, die individuell auf die Bedürfnisse von Allergikern abgestimmt werden können. Eine fachkundige Beratung hilft, die Vorteile dieser Cannabisprodukte optimal zu nutzen.
Viele Allergiker reagieren empfindlich auf histaminreiche Lebensmittel. Ein Glas Rotwein oder ein Stück reifer Käse kann bei Betroffenen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Hautausschlag oder Herzrasen auslösen. Zu den typischen histaminreichen Lebensmitteln zählen:
- Käse (insbesondere reifer Käse)
- Rotwein
- Wurstwaren
- Sauerkraut
- Fischkonserven
Diese Liste ist nicht abschließend, da auch anderem Lebensmittel wie Tomaten oder Spinat Probleme verursachen können. Hanföl und Hanfsamen gelten hingegen als histaminarm und sind als Lebensmittel für viele Betroffene gut verträglich.
Stress spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da er die Freisetzung von Histamin im Körper verstärken und allergische Beschwerden verschlimmern kann.
Bei der Anwendung von Cannabisprodukten können Probleme wie unerwünschte Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderem auftreten. Es wird empfohlen, mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen, um individuelle Reaktionen zu testen und die Verträglichkeit zu prüfen.
Gerade bei saisonalen Beschwerden wie Heuschnupfen könnte eine gut verträgliche, pflanzliche Option für Erleichterung sorgen.
Mögliche Risiken: Wenn Cannabis selbst allergische Reaktionen auslöst
So vielversprechend die Wirkung auch scheint – Cannabis ist nicht frei von Risiken. Bei empfindlichen Personen kann es zu Kontaktallergien oder Überreaktionen auf einzelne Bestandteile kommen, wie:
- Terpene
- Cannabispollen
- Rückstände aus dem Anbau
- Blätter, die als Quelle für Allergene wie das Protein Can s 3 gelten
Cannabis enthält verschiedene Allergene, darunter das Hauptallergen Can s 3, die allergische Reaktionen wie auslösen können3. Interessanter Weise scheint die Cannabis-Allergie sortenabhängig zu sein2.
Zu den häufigen Symptomen einer Cannabisallergie zählen Husten und juckende Augen, insbesondere bei Kontakt oder Inhalation von Pollen, Staub oder Blättern4. Menschen mit bestehenden Allergien oder Asthma haben ein erhöhtes Risiko, eine Cannabisallergie zu entwickeln oder stärkere Reaktionen zu zeigen.
Neben klassischen allergischen Symptomen können bei empfindlichen Personen auch Nebenwirkungen wie Herzrasen, Herzklopfen und Veränderungen des Blutdrucks auftreten.
Auch der Konsum über einen Joint oder andere Formen birgt jeweils unterschiedliche Risiken, da die Aufnahmewege und die Wirkung von anderem beeinflusst werden können. Die Diagnose einer Cannabisallergie ist oft schwierig, da es an standardisierten Tests mangelt. Mit dem Wachstum der Cannabisbranche ist zudem mit einer Zunahme von diagnostizierten Cannabisallergien zu rechnen.
Diagnose einer Allergie: Wie erkennt man eine Cannabis Allergie?
Die Diagnose einer Cannabis-Allergie kann echt knifflig sein, denn die Symptome sind oft ziemlich unterschiedlich und können leicht mit anderen Beschwerden verwechselt werden. Typische Anzeichen wie Hautausschlag, Juckreiz, Atemprobleme, Magen-Darm-Beschwerden oder Kopfschmerzen können sowohl nach dem direkten Kontakt mit der Cannabispflanze als auch nach dem Konsum von Cannabisprodukten auftreten. Gerade bei bekannter Histaminintoleranz oder anderen Allergien ist die Unterscheidung oft schwierig, da sich die Symptome überschneiden können5.
Der erste wichtige Schritt? Eine ausführliche Anamnese beim Arzt bzw. bei der Ärztin. Hierbei werden nicht nur aktuelle Beschwerden besprochen, sondern auch der bisheriger Umgang mit Cannabis, die Art der Anwendung (z.B. Verdampfe, Rauchen, Öl, Tee) und mögliche Kontakte zur Pflanze oder zu Pollen genau unter die Lupe genommen. Offenheit über den eigenen Cannabiskonsum ist dabei entscheidend, um die Ursache der Symptome – etwa Hautreaktionen, Magen-Darm-Beschwerden oder Kopfschmerzen – richtig einordnen zu können.
Zur weiteren Abklärung kann ein sogenannter Prick-Test durchgeführt werden. Dabei wird eine kleine Menge des vermuteten Allergens, also Cannabisextrakt oder Pollen, auf die Haut aufgetragen und die Reaktion beobachtet. Kommt es zu Rötungen, Juckreiz oder Quaddeln, kann dies ein Hinweis auf eine Cannabisallergie sein. Allerdings gibt es bislang keine standardisierten Allergietests speziell für Cannabis, was die Diagnose zusätzlich erschwert. Auch ist es möglich einen Nachweis auf Vorhandensein des spezifischen Antikörpers gegen das Cas s 3 Proteins durchzuführen, um so eine allergische Reaktion zu bestätigen.
Wichtig ist außerdem, andere Ursachen wie eine Histaminintoleranz oder Kreuzreaktionen mit Pollen auszuschließen, da diese ähnliche Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, an der Haut oder im Bereich der Atemwege auslösen können.
Wird tatsächlich eine Cannabisallergie festgestellt, ist es ratsam, den Kontakt zur Pflanze und den Konsum von Cannabisprodukten zu vermeiden. Zur Linderung der Symptome können – nach ärztlicher Rücksprache – Antihistaminika oder kortisonhaltige Präparate eingesetzt werden. Besonders bei wiederkehrenden Beschwerden wie Hautausschlag, Juckreiz oder Magen-Darm-Problemen ist eine individuelle Beratung durch einen Allergologen sinnvoll.
Nicht zuletzt kann auch die Anwendung von CBD-Öl bei Menschen mit Histaminintoleranz eine Rolle spielen. Zwar senkt CBD nicht direkt den Histaminspiegel, doch seine entzündungshemmenden Eigenschaften können helfen, die Beschwerden abzumildern. Dennoch sollte vor der Anwendung von CBD-Öl immer ein Arzt konsultiert werden, um mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auszuschließen.
Für wen Cannabis bei Allergien eher nicht geeignet ist
So vielversprechend Cannabinoide im Zusammenhang mit Allergien erscheinen – sie sind nicht für jede Person gleichermaßen geeignet. Besonders vorsichtig sollten Menschen sein, bei denen ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Reaktionen besteht.
- Bekannte Cannabis- oder Pollenallergie: Personen mit einer nachgewiesenen Allergie gegen Cannabispflanzen, Cannabispollen oder das Allergen Can s 3 sollten auf Cannabisprodukte verzichten.
- Schweres oder schlecht kontrolliertes Asthma: Inhalative Anwendungen können die Atemwege reizen und asthmaartige Beschwerden verstärken.
- Ausgeprägte Histaminintoleranz: Obwohl CBD selbst nicht histaminreich ist, können individuelle Reaktionen auf Extrakte oder Begleitstoffe auftreten.
- Neigung zu starken Nebenwirkungen: Herzrasen, Blutdruckschwankungen oder ausgeprägte Unverträglichkeiten sollten ärztlich abgeklärt werden.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Für diese Lebensphasen liegen keine ausreichenden Daten zur Sicherheit von Cannabisprodukten vor.
Grundsätzlich gilt: Wer unter Allergien leidet und Cannabinoide in Erwägung zieht, sollte neue Produkte vorsichtig dosieren und die Anwendung ärztlich begleiten lassen, um Risiken zu minimieren.
Häufige Fragen zu Cannabis, CBD und Allergien
Hilft CBD bei Allergien?
CBD kann entzündungshemmend wirken und das Immunsystem modulieren. Studien deuten darauf hin, dass CBD die Histaminfreisetzung beeinflussen und allergische Symptome wie Juckreiz, Schwellungen oder gereizte Atemwege lindern kann. Die Wirkung ist jedoch individuell unterschiedlich und wissenschaftlich noch nicht abschließend belegt.
Kann Cannabis Allergien verschlimmern?
Ja, in bestimmten Fällen kann Cannabis allergische Reaktionen auslösen oder verstärken. Verantwortlich sind unter anderem Cannabispollen, Terpene oder das Allergen Can s 3. Besonders Menschen mit bestehenden Allergien oder Asthma sollten vorsichtig sein und neue Produkte langsam testen.
Ist CBD bei Histaminintoleranz geeignet?
CBD gilt nicht als histaminreich und kann bei Histaminintoleranz grundsätzlich verträglich sein. Allerdings reagieren Betroffene unterschiedlich auf Cannabisextrakte, da weitere Inhaltsstoffe eine Rolle spielen können. Eine niedrige Anfangsdosierung und ärztliche Rücksprache sind empfehlenswert.
Kann man gegen Cannabis allergisch sein?
Ja, eine Cannabisallergie ist möglich. Typische Symptome sind Niesen, juckende Augen, Hautausschlag, Husten oder Atembeschwerden. In seltenen Fällen kann es zu Herzrasen und auch schweren allergischen Reaktionen kommen. Die Diagnose ist oft schwierig, da es bislang keine standardisierten Tests gibt.
Welche Cannabisprodukte sind bei Allergien besser geeignet?
Bei Allergien werden häufig CBD-Öle, Kapseln oder Tees bevorzugt, da sie eine kontrollierbare Dosierung ermöglichen. Inhalative Anwendungen können bei empfindlichen Atemwegen problematisch sein. Entscheidend sind Produktqualität, Inhaltsstoffe und individuelle Verträglichkeit.
Fazit: Viel Potenzial, aber auch Vorsicht geboten
Cannabinoide – vor allem CBD – zeigen in der Forschung vielversprechende immunmodulierende und entzündungshemmende Wirkungen, die bei Allergien hilfreich sein könnten. Es ist jedoch wichtig, das Risiko möglicher Nebenwirkungen zu berücksichtigen und wissenschaftliche Fakten sowie aktuelle Studien zu beachten, da die Studienlage noch begrenzt ist. Die Wirkung von Cannabisprodukten auf Allergien kann zudem von anderem, wie individuellen Faktoren oder Begleiterkrankungen, beeinflusst werden. Gleichzeitig darf nicht vergessen werden, dass Cannabis selbst allergische Reaktionen auslösen kann – vor allem bei Kontakt mit bestimmten Bestandteilen oder unsachgemäßer Anwendung.
Die Auswahl der richtigen Cannabisprodukte ist entscheidend, da verschiedene Sorten unterschiedliche Wirkungen auf Allergiesymptome haben können. In Deutschland ist der Konsum von Cannabis für medizinische Zwecke legal, wobei die rechtlichen Rahmenbedingungen für Verschreibung und Erwerb klar geregelt sind. Der Anbau und Handel bleiben nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten. Es gibt eine wachsende Zahl von Anbietern, die medizinisches Cannabis über Online-Plattformen anbieten, was den Zugang für Patienten erleichtert.
Wer unter Allergien leidet und den Einsatz von Cannabinoiden in Erwägung zieht, sollte:
- auf hochwertige, geprüfte Produkte achten
- mit niedriger Dosierung starten
- ärztlichen Rat einholen
Cannabis ist kein Wundermittel, aber möglicherweise ein spannender Ansatz im Umgang mit Allergien, sofern Risiken, wissenschaftliche Fakten und individuelle Unterschiede beachtet werden.
Quelle
[1] Kaplan BL. The role of CB1 in immune
modulation by cannabinoids. Pharmacol Ther. 2013 Mar;137(3):365-74. doi:
10.1016/j.pharmthera.2012.12.004. Epub 2012 Dec 20. PMID: 23261520.
[2] Lux, S. Cannabis-Allergie ist sortenabhängig. Allergo J 30, 8 (2021).
[3]
Ebo DG, Toscano A, Rihs HP, Mertens C, Sabato V, Elst J, Beyens M,
Hagendorens MM, Van Houdt M, Van Gasse AL. IgE-Mediated Cannabis Allergy
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Disclaimer: Die Inhalte dieses Beitrags dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Die Wirkung von Cannabinoiden kann individuell sehr unterschiedlich sein. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder vor der Anwendung cannabisbasierter Präparate sollte immer ärztlicher Rat eingeholt werden.