Ratgeber

Studien über die Wirkung von Cannabis

Welche Studien gibt es?

Es gibt seit den 1970er Jahren vielfache Studien über Cannabis und den medizinischen Gebrauch von Cannabis.[1]

Mit welchen Themen befassen sich die Studien?

Die Studien zu Cannabis befassen sich mit Übelkeit, insbesondere als Nebenwirkung der Krebstherapie, Schmerzen, Verkrampfungen, Epilepsien, ADHS und Schizophrenie. Etwas dünner ist die Studienlage bei Glaukom, Psychosen, Tourette-Syndrom, Schlafstörungen, Darmerkrankungen, Appetitsteigerung bei HIV/AIDS und Krebspatienten sowie bei Depressionen und Angst.[2]

Was wurde bei den Studien getestet?

Die Testverfahren sind je nach Studie unterschiedlich und können nicht pauschal beschrieben werden. Grundsätzlich steht bei medizinischen Test immer die Frage im Mittelpunkt ob ein Präparat oder Medikament besser wirkt als ein Placebo ohne Wirkstoff.

Was sind die Ergebnisse der Studien?

Auch wenn es unmöglich ist die Ergebnisse aller Studien hier zusammen zu Fassen gibt es doch in vielen Bereichen bemerkenswerte Ergebnisse: Die Wirkung von Cannabis bei Übelkeit in Folge einer Chemotherapie sehen Studien als belegt an. Bei der Behandlung von Schmerzen ist die Wirksamkeit von Cannabis am ehesten bei Nervenschmerzen und Schmerzen in Folge einer Krebserkrankung nachgewiesen. Bei ADHS kann Cannabis in Studien mit Erwachsenen Hyperaktivität und Impulsivität verbessern. Die Wirksamkeit von Cannabis – insbesondere CBD – bei Schizophrenie sieht in aktuellen Studien vielversprechend aus. Einzelne Studien belegen eine Wirksamkeit von Cannabis bei der Behandlung von Patienten mit dem Tourette-Syndrom.[3]​

Quellen
[1] [2] [3]

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