Ratgeber

Rezept­pflichtiges Cannabis

Welches Cannabis ist rezeptpflichtig?

Cannabisblüten (mit THC), Cannabisextrakte, Vollspektrumextraktkapseln, Dronabinol (THC) und die Fertigarzneien Sativex®, Canemes® und Marinol® sind verschreibungspflichtig und unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG).

Was unterscheidet das rezeptpflichtige Cannabis zu dem freien Cannabis?

In der Anwendung als Medizin sind Cannabidiol-Extrakte – auch CBD – in Deutschland verschreibungspflichtig. Als Nahrungsergänzungsmittel sind CBD Öle aber legal und ohne Rezept in Deutschland erhältlich, wenn ihr THC-Gehalt unter 0,2 % liegt.[1]

Wo bekomme ich ein Rezept?

Jeder zugelassene Arzt (außer Zahn- und Tierärzte) in Deutschland kann ein Rezept für Cannabis ausstellen.[2]

Wann darf mir der Arzt ein Rezept ausstellen?

Jeder Arzt kann medizinisches Cannabis bei entsprechender Indikation verschreiben. Grundsätzlich richtet sich das Angebot an Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen und bei fehlenden Therapiealternativen – ob die Therapie mit Cannabis sinnvoll ist oder nicht entscheidet in letzter Instanz aber der Arzt.[3]

Bei welchen Erkrankungen wird Cannabis eingesetzt?

Medizinalcannabis kann aufgrund seiner vielfältigen Wirkweise in den unterschiedlichsten Indikationen eingesetzt werden. Der Deutsche Hanfverband hat eine umfassende Auflistung von Krankheitsbildern erstellt, bei denen Cannabis Anwendung finden kann.

Die häufigsten Verordnungen resultieren aus folgenden Indikationen:
• chronische Schmerzen
• Multiple Sklerose
• Tourette-Syndrom
• depressive Störungen
• ADHS

Quellen
[1] [2] [3]

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